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Beruf & Karriere, 18. März 2024

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Fitness Ausbildung

Fitness Ausbildung für deine Karriere im Sportbereich

Sport ist ein großer Teil deines Lebens und du möchtest deine Begeisterung weitergeben? Möglicherweise ist eine Fitness Ausbildung das Richtige für dich. Dank dieser kannst du eine Karriere im Sportbereich starten und andere Menschen motivieren und beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen.

Wir verraten dir, welche Fitnessausbildungen du absolvieren kannst und was du dabei lernen wirst. Außerdem erfährst du, welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Schließlich erklären wir, welche Berufe mit Sport möglich sind.

Diese Fitness Ausbildungen stehen zur Wahl

Hast du den Plan, in der Fitnessbranche zu arbeiten, stehen dir verschiedene Abschlüsse und Zertifikate zur Wahl. Die wichtigsten stellen wir dir im Folgenden vor.

1. Fitnesstrainer C-Lizenz

Bei der Fitness Trainer C Lizenz handelt es sich um die Grundqualifikation, die dir den Weg in deinen Sport-Job ebnet. Du lernst die Basics und erhältst eine Einführung in den Themenbereich. Mit der erworbenen Lizenz ist es möglich, als Trainerassistent zu arbeiten. Im Anschluss kannst du deine Kenntnisse mit der nächsten Lizenz ausbauen. 

Geeignet ist die C-Lizenz auch für alle, die erst einmal testen möchten, ob eine solche Weiterbildung das Richtige für sie ist. Auch wer sich privat besser mit Sport auskennen möchte und fit durchs Leben gehen will, kann das Zertifikat erwerben.

2. Fitnesstrainer B-Lizenz

Auf die C-Lizenz folgt die B-Lizenz. Mit dieser wird dein bereits erworbenes Wissen vertieft. Nach deinem Abschluss kannst du eigenständig als Fitness Coach arbeiten – entweder selbstständig oder angestellt. Die B-Lizenz eignet sich gut für alle, die sich neben ihrem Hauptberuf noch etwas dazuverdienen möchten.

3. Fitnesstrainer A-Lizenz

Bei der A-Lizenz handelt es sich um die höchste Lizenz. Erhältst du diese, kannst du dich spezialisieren – etwa auf Rückentraining, Krafttraining oder den Sport mit Senioren. Deine Möglichkeiten sind vielfältig, denn du giltst dann als Profi.  Auch ein weiterführendes Studium steht dir offen.

4. Personal Trainer-Ausbildung

Als Personal Trainer konzentrierst du dich auf das individuelle Coaching deiner Klienten. Du stellst maßgeschneiderte Trainingspläne zusammen und bist auch in Ernährungsfragen ein Ansprechpartner. 

Da Personal Trainer häufig auf selbstständiger Basis arbeiten, gehören auch Marketingmaßnahmen und Kundenansprache zu den Inhalten der entsprechenden Kurse.

Fitness Ausbildung für Trainer

5. Athletiktrainer

Athletiktrainer haben die Aufgabe, die Leistung von einzelnen Sportlern oder Mannschaften zu verbessern. Demzufolge widmet sich ein Großteil des Kurses Team-Sportarten wie Fußball oder Handball. Nutzen kannst du dein dabei erlangtes Wissen auch als Fitness- oder Personaltrainer.

6. Group Fitness Trainer

Perfekt für Sportfans, die Kurse mögen, ist eine Weiterbildung zum Group Fitness Trainer. Deren Inhalte drehen sich um die typischen Gruppenkurse aus dem Gym. Zu denen zählen etwa Bauch-Beine-Po, Pilates oder Yoga. 

Du lernst die wichtigen Grundlagen der Sportarten und zugehörigen Übungen. Ebenso geht es darum, sich auf einzelne Teilnehmer und ihr Leistungsniveau einzustellen. Außerdem erfährst du, wie du eine Gruppe motivieren und inspirieren kannst.

7. Sport- und Gesundheitstrainer

Wie beuge ich Verletzungen beim Sport vor? Und was muss ich beachten, wenn mein Klient nach einer Verletzung wieder aktiv werden möchte? Mit einer Weiterbildung als Sport- und Gesundheitstrainer bzw. Gesundheitscoach kannst du diese und weitere Fragen beantworten. 

Hier geht es darum, Übungen schonend, aber dennoch effektiv auszuüben. Daneben spielen Faktoren wie Stress und wenig Schlaf eine Rolle und wie sich diese auf den Körper auswirken. Zudem ist Ernährung ein wichtiges Thema des Kurses für angehende Gesundheitstrainer. Dadurch kannst du Fitness- und Ernährungstipps gleichermaßen geben.

Wie du eine Fitness Ausbildung absolvieren kannst

Eine Sport Ausbildung ist vor Ort möglich. Dann machst du etwa einen Abschluss als Sport- und Fitnesskaufmann. Noch flexibler bist du jedoch, wenn du dich für entsprechende Online-Kurse anmeldest. Dann kannst du jederzeit starten und dir die Zeit lassen, die bis zum Abschluss nötig ist. 

Auf diese Weise ist die Weiterbildung auch berufsbegleitend kein Problem. Außerdem hast du den Vorteil, dass du von überall auf der Welt Zugriff auf die Lerninhalte hast. Du kannst bequem von der Couch aus pauken oder dich in ein Café setzen. 

Nach der Anmeldung erhältst du schriftliche Lernmaterialien, Audio-Books oder Videos. Diese variieren je nach Anbieter. In der Regel erfolgen Zwischenprüfungen, bis du am Ende die große Abschlussprüfung absolvierst. Ist diese bestanden, hältst du ein Zertifikat in den Händen.

Fitnessausbildung

Diese Inhalte lernst du in einer Fitness Ausbildung

Die Inhalte der einzelnen Kurse variieren und haben unterschiedliche Schwerpunkte. Im Folgenden haben wir dir einige Themen aufgelistet, in denen es bei deiner Weiterbildung gehen kann.

  • Aktueller Arbeitsmarkt: Wie hoch ist der Bedarf an Fitnessprofis und wie gut werden diese bezahlt?
  • Aufbau und Funktionen des Körpers: Aus welchen Bestandteilen besteht der menschliche Körper und welchen Einfluss hat Sport?
  • Bewegungsapparat und Motorik: Wie bewegt sich der Körper?
  • Herz-Kreislauf-System: Wie sieht ein gesundes Herz-Kreislauf-System aus? Welche Änderungen erzielt ein regelmäßiges Work-out?
  • Trainingspläne erstellen: Welche Übungen sollten Klienten ausführen, wie lange und wie oft?
  • Ernährungslehre: Welchen Einfluss hat eine gesunde Ernährung auf den Körper? Wie hängen Sport und Ernährung zusammen? Welche Nährstoffe sind wichtig für ein erfolgreiches Training?
  • Sportmedizin: Was muss ein Fitnesstrainer bei beanspruchten Körperpartien oder nach einer Verletzung beachten? Wie können Klienten Muskelkater vorbeugen?
  • Leistungsdiagnose: Welche Leistung kann ein Klient erbringen und wo liegen seine Grenzen? Wie kann die Leistung gesteigert werden?
  • Trainingstechniken: Wie sieht ein Training aus und welche Techniken gibt es?
  • Training mit bestimmten Zielgruppen wie Kindern oder Senioren: Was müssen Fitness Coachs beachten, wenn sie mit bestimmten Zielgruppen trainieren? Was unterscheidet das Training von anderen?
  • Sportverletzungen und Regenerationsmanagement: Wie regeneriert sich der Körper nach dem Sport? Wann sind Pausen wichtig?
  • Beschwerde- und Krankheitsbilder: Woran kann ein Klient leiden? Wie erkenne ich das und was muss ich dabei bedenken?

Weitere Inhalte der Ausbildung

  • Rechtliche Grundlagen für den Job: Welche rechtlichen Fakten muss ich kennen, wenn ich in der Fitnessbranche arbeite?
  • Marktforschung und Marketing: Wie mache ich Werbung für mich?
  • Zusammenhang zwischen Körper und Geist: Wie hängen körperliche und seelische Vorgänge zusammen? Wie können sich Klienten besser motivieren?
  • Anforderungen bestimmter Sportarten: Was muss ich etwa bedenken, wenn ich einen Pilates-Kurs abhalte? Und was ist wichtig, wenn ich Handballer trainiere?
  • richtiges Warm-up: Wie wärmen sich Klienten richtig auf?
  • Körperhaltung und Positionswechsel: Wie nehmen Teilnehmer von Fitnesskursen die richtige Position ein?
  • zielgerichtetes Training: Wie gelingt es, Klienten fitter, schneller oder ausdauernder zu machen? Wie können Klienten ab- oder zunehmen?
  • Motivieren und Anleiten: Wie bringe ich Klienten dazu, ihre Leistung zu steigern?
  • auf Menschen eingehen: Wie schaffe ich Vertrauen und wie spreche ich mit verschiedenen Personen?
  • Aufbau von Kursen: Wie baue ich einen Kurs auf? Mit welchen Übungen starte ich?
  • Tipps für die Selbstständigkeit: Was muss ich beachten, wenn ich selbstständig arbeite? Wie finde ich Kunden? Was muss ich dem Finanzamt mitteilen?
Wie kannst du eine Fitness Ausbildung absolvieren?

Für wen ist die Fitnessausbildung geeignet?

Fragst du dich, ob die Ausbildung in der Fitnessbranche zu dir passt?

Die folgenden Dinge sind wichtig, wenn du als Trainer arbeiten möchtest:

  • Fit sein: Fitnesscoachs sollten sportlich sein und Ausdauer haben. Schließlich müssen sie ein Vorbild für ihre Klienten sein. Außerdem ist es wichtig, dass sie Spaß am Work-out haben.
  • Ein großes Selbstbewusstsein haben: Es sollte für Fitnesscoachs kein Problem sein, sich vor eine Gruppe zu stellen. In diesem Job stehen sie stets im Mittelpunkt und alle Augen sind auf sie gerichtet.
  • Eine kommunikative Art: Du solltest gerne reden und es lieben, auf Menschen zuzugehen. Zudem spielt es eine Rolle, dass du weißt, wie du mit welchen Klienten sprichst.
  • Ein Interesse für Ernährung: Die Themen Sport und Ernährung hängen eng zusammen. Es ist von Vorteil, wenn du dich für gesundes Essen und Lebensmittel interessierst.
  • Geduldig sein: Sei es das gemeinsame Erreichen von Zielen oder der Umgang mit Klienten, die nicht ganz einfach sind: Manchmal brauchst du eine große Portion Geduld in deinem Job.
  • Organisiert sein: Viele Menschen, die in der Fitnessbranche tätig sind, machen sich selbstständig. Daher ist es wichtig, dass du dich gut organisieren kannst. 

Praktisch: Vor allem Grundlagenkurse sind auch für Quereinsteiger geeignet. Das bedeutet, du brauchst weder eine abgeschlossene Ausbildung noch ein Studium. 

Gemacht sind die Kurse aber auch für alle, die bereits auf einem ähnlichen Gebiet arbeiten. Dadurch können etwa Ernährungscoachs oder Physiotherapeuten ihr Wissen erweitern und sich von Konkurrenten abheben.

Hier kannst du nach der Fitness Ausbildung arbeiten

Wer seinen Trainerschein für Fitness in den Händen hält, kann in verschiedenen Bereichen arbeiten.

Wir geben einen dir einen Einblick:

  • Im Fitnessstudio: Ob für Gruppenkurse oder als Personal Trainer – Fitnessstudios sind stets auf der Suche nach Fitnessprofis. Hier können sie angestellt oder auch auf selbstständiger Basis arbeiten.
  • Im eigenen Studio: Wer möchte, mietet ein Studio an. Hierher kommen Klienten, um individuell oder in einer kleinen Gruppe zu trainieren. Du kannst auch direkt dein eigenes Fitnessstudio eröffnen.
  • Bei Klienten zu Hause: Möglich ist es auch, zu Klienten nach Hause zu gehen. Wichtig: Die nötigen Sportgeräte sollten vorhanden sein.
  • Online: Besonders flexibel ist, wer Online-Kurse anbietet. Diese haben den Vorteil, dass der Anfahrtsweg ins Gym oder zum Kunden wegfällt. Außerdem kann auf diese Weise der Kundenstamm erweitert werden, da auch Klienten aus anderen Städten angesprochen werden.
  • An der frischen Luft: Perfekt für die warmen Tage des Jahres: Halte Trainingsstunden draußen ab – beispielsweise an öffentlichen Plätzen.
  • In Firmen: Um die Gesundheit und Fitness ihrer Mitarbeiter zu unterstützen, setzen viele Firmen auf Fitnessprofis. Diese bieten einzelne Kurse an oder geben Tipps für mehr Bewegung im Alltag.
  • In Gesundheitseinrichtungen: Ob Krankenhäuser oder Reha-Einrichtungen – Hier ist Wissen rund um das Work-out nach Krankheiten oder Verletzungen gefragt.
  • In Schulen oder an Unis: An Bildungseinrichtungen kannst du als Gast einzelne Sportkurse geben. Alternativ hältst du Vorträge im Unterricht oder während Seminaren.
  • Bei Sportvereinen: Hier arbeitest du mit professionellen Sportlern zusammen. Sie profitieren von deinem Wissen und erfahren, wie sie ihre Leistung steigern können.
Ausbildung Fitnesstrainer

Fazit: Finde die passende Fitness Ausbildung

Hast du Lust bekommen, eine Karriere als Fitnesstrainer zu starten? Dann ist eine Fitness Ausbildung eine gute Idee. Dank verschiedener Kurse und Zertifikate kannst du diese flexibel gestalten und deinen Zielen gemäß anpassen. Möglich ist die Weiterbildung bequem online und von zu Hause aus. 

Tipp: Verschiedene Ausbildungen bieten wir bei Online-Trainer-Lizenz an. Schau gerne vorbei und lass dich für deine Fitnesskarriere inspirieren. Wir freuen uns, von dir zu hören!

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Schlagwörter:
Ausbildungen Fitness Trainerlizenz

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