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Beruf & Karriere, 20. März 2024

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Sport- und Fitnesskaufmann

Sport- und Fitnesskaufmann Ausbildung

Du möchtest deine Leidenschaft für Sport beziehungsweise Fitness zum Beruf machen, bist kreativ und hast keine Angst vor Buchhaltung? Dann könnte eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann das Richtige für dich sein. Du verhilfst dabei Kunden, ihre sportlichen Ziele zu erreichen, indem du sie zu Kursen, Produkten sowie Dienstleistungen berätst. Zudem stehst du regelmäßig mit Lieferanten in Kontakt.

Mitbringen als Sport- und Fitnesskaufmann solltest du starke Kommunikationsfähigkeiten, die du im Umgang mit Kunden benötigst. Zudem relevant ist ein gutes Organisationsgeschick, das die Verwaltung von Lagerbeständen sowie die Planung von Marketingaktivitäten erleichtert. Verkaufstalent ist ebenfalls gefragt, um die Umsatzziele des Unternehmens zu erreichen. Dafür solltest du sowohl selbstständig arbeiten, als auch teamfähig sein.

Um zu wissen, welche konkreten Aufgaben als Fitnesskaufmann auf dich zukommen, gehen wir im nächsten Abschnitt näher darauf ein. Des Weiteren erklären wir, welche Lehrinhalte auf dich warten, wenn du die Berufsausbildung absolvierst. Denn neben Themen im Bereich Sport solltest du dich für den Beruf auch mit Vertrieb und rechtlichen Grundlagen auskennen.

Im Anschluss an die dreijährige Berufsausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann hast du verschiedene Optionen, weitere Qualifikationen zu erwerben. Hierfür kommt unter anderem eine Fortbildung zum Fitnesstrainer oder zum Gesundheitscoach infrage. Ebenso kannst du darüber nachdenken, ein eigenes Fitnessstudio zu eröffnen.

Sport- und Fitnesskaufmann Ausbildung

Sport- und Fitnesskaufmann: Aufgaben

Als Sportkaufmann hast du vielfältige Aufgaben, sodass sich dein Arbeitstag abwechslungsreich gestaltet. Zu den wichtigsten Tätigkeiten gehört die Betreuung der Kunden. Du führst eine Bedarfsanalyse durch, um deren individuelle Ziele und Bedürfnisse zu verstehen und berätst sie zu verschiedenen Produkten wie Trainingsgeräten, Nahrungsergänzungsmitteln und gibst Fitness- und Ernährungstipps

Damit einhergehen kann der Verkauf von Sport- und Fitnessartikeln. Hierfür ist eine aktive Kundenansprache und Präsentation der Produkte nötig. Zudem gilt es, die Interessenten bei der Auswahl zu unterstützen und ihnen die Produktmerkmale, Vorteile sowie Anwendungsmöglichkeiten zu erklären. Um den Umsatz zu steigern, ist es außerdem deine Aufgabe, Cross-Selling von ergänzenden Produkten beziehungsweise Dienstleistungen vorzunehmen. 

Du siehst, dass du als Sportkaufmann demzufolge auch wirklich verkäuferisches Talent benötigst. Ebenso solltest du keine Angst vor Buchhaltung und Verwaltungsaufgaben haben. Hierzu zählen unter anderem die Bearbeitung von Bestellungen, die Erfassung von Kundendaten sowie die Abwicklung von Zahlungen inklusive der Erstellung von Rechnungen.

Des Weiteren bist du als Fitnesskaufmann auch dafür verantwortlich, Trends sowie Entwicklungen auf dem Fitnessmarkt zu beobachten. Durch eine Analyse von Marktdaten identifizierst du die Chancen und Risiken für das Unternehmen, für das du tätig bist.

Dieses kann sein Produkt- und Dienstleistungsangebot entsprechend den sich ändernden Kundenbedürfnissen anpassen. Haben die Kunden etwa das Bedürfnis nach einem Gesundheitscoach, kannst du entsprechend nach neuen Mitarbeitenden suchen.

Da in einem Fitness- oder Gesundheitsstudio regelmäßig Kurse und Veranstaltungen stattfinden, bist du für die Organisation dieser zuständig. Die Themen umfassen dabei nicht nur die Fitness, sondern können ebenso über gesunde Ernährung und Gesundheit informieren. Absolventen kannst du überzeugen, sich für eine Sport Ausbildung bei deinem Arbeitgeber zu bewerben, sofern offene Ausbildungsstellen zur Verfügung stehen.

Neben den Kunden arbeitest du als Sport- und Fitnesskaufmann mit den Lieferanten und Herstellern von Fitnessprodukten zusammen. Hierbei geht es um die Kontaktpflege sowie die Verhandlung der Preisgestaltung und Lieferbedingungen. 

Diese Ausbildungsinhalte erwarten dich als Sport und Fitnesskaufmann

Bei einer Fitness Ausbildung werden dir verschiedene sportwissenschaftliche Grundlagen sowie Trainingsmethoden vermittelt. Das Ziel ist, dass du anschließend unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse deiner Kunden spezifische Fitnesspläne erstellen kannst.

Bei einer Qualifizierung zum Sport- und Fitnesskaufmann kommen betriebswirtschaftliche Grundlagen hinzu. Dazu gehören Themen wie Buchhaltung, Marketing, Personalmanagement und Unternehmensführung.

Weitere Ausbildungsinhalte sind:

  • Kundenservice: Ein Schwerpunkt liegt auf der Schulung in Bezug auf Kundenbetreuung. Du lernst, Kunden zu beraten, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und Beschwerden professionell zu bearbeiten.
  • Vertrieb und Verkauf: Darüber hinaus werden dir Vertriebs- und Verkaufstechniken vermittelt, um Mitgliedschaften sowie Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich Sport erfolgreich zu vermarkten. Methoden dafür sind insbesondere die Kundenakquise, Verkaufsgespräche und Vertragsverhandlungen mit Lieferanten. Des Weiteren solltest du wissen, wie man Soziale Medien und Online-Marketing nutzen kann. 
  • Veranstaltungsorganisation: Ein weiterer Aspekt ist die Organisation von Veranstaltungen im Bereich Sport und Fitness. Hierzu gehört es, Kurse und Events zu planen. Es kann sich hierbei um Fitnesskurse ebenso wie um Promotionen oder die Teilnahme an Messen handeln. 
  • Rechtliche Grundlagen: Als Auszubildender erhältst du Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die für die Sport- und Fitnessbranche gelten. Dazu gehören Gesetze und Verordnungen im Bereich des Vertrags- und Arbeitsrechts sowie des Datenschutzes. Letztere sind primär für die Verwaltung von Kundendaten relevant. Ein weiterer Aspekt sind Sicherheitsvorschriften sowie Haftungsfragen.

Möchtest du den Fokus deiner Tätigkeit auf Sport legen und hast keine Lust auf betriebswirtschaftliche Aufgaben, kannst du dich für eine reine Ausbildung in Fitness entscheiden. Infrage kommen hierbei etwa eine Fortbildung zum Fitnesstrainer, Athletiktrainer oder Personal Trainer

Über die Webseite der Online Trainer Lizenz gibt es die Möglichkeit, diese und andere Qualifikationen zu erwerben, etwa zum Sport- und Gesundheitstrainer. Dabei spielt neben der körperlichen Fitness der Lebensstil eine elementare Rolle. Du klärst deine Kunden zum Beispiel über die Grundlagen eines gesunden Lebens- und Ernährungsverhaltens auf.

Sportkaufmann und Fitnesskaufmann Ausbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann

In Sachen Fitness eine Ausbildung zu machen, eröffnet dir unterschiedliche berufliche Möglichkeiten. Diese ermöglichen es dir, deine Leidenschaft in eine erfüllende Karriere als Fitnesstrainer zu verwandeln. Neben oder nachdem du deine Ausbildung als Sport Kaufmann abgeschlossen hast, kannst du dich beispielsweise einen Trainerschein in Fitness erwerben.

Hierbei wird zwischen drei Stufen unterschieden:

  • A-Lizenz: Diese dient meistens als Einstieg in die Fitnessbranche. Du erwirbst grundlegendes Wissen über die Anatomie und Physiologie des Menschen sowie diverse Trainingsmethoden.
  • B-Lizenz: Bei dieser Stufe vertiefst du dein Verständnis für die Trainingsmethoden, wie das Kraft- oder Ausdauertraining. Zudem wird dir beigebracht, anspruchsvollere Trainingsprogramme zu erstellen, die auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Außerdem darfst du Kurse leiten. 
  • C-Lizenz: Die Fitness Trainer C-Lizenz ist die höchste Stufe der Fitnesstrainerausbildung. Mit ihr qualifizierst du dich auf spezifische Fachgebiete wie Ernährung, Rehabilitationstraining oder spezielle Trainingsmethoden für Profisportler. Anschließend kannst du dich als Experte etablieren und spezielle Dienstleistungen anbieten, die darüber hinausgehen, was ein durchschnittlicher Fitness Coach zu bieten hat. 

Wünschst du dir, komplett unabhängig zu sein, kannst du dein eigenes Fitnessstudio eröffnen. Dies erfordert neben dem nötigen Startkapital eine sorgfältige Planung sowie eine klare Strategie, um erfolgreich zu sein.

Erstelle hierfür einen Geschäftsplan und halte darin unter anderem die Kosten, den erwarteten Umsatz sowie deine Marketingstrategie fest. Hast du bereits Erfahrung als Sport- und Fitnesskaufmann gesammelt, kannst du deine Kenntnisse über den Markt nutzen, um deine Zielgruppe zu definieren. 

Vergiss bei der Planung nicht, dass bestimmte gesetzliche Anforderungen erfüllt sein müssen, etwa gewisse Sicherheitsstandards. Denke außerdem daran, dein Studio zu versichern. Steigst du bei einem Franchise-Unternehmen ein, kannst du von der Bekanntheit einer Marke profitieren und bekommst das nötige Rüstzeug direkt an die Hand. 

Möchtest du dir ein zweites berufliches Standbein abseits des Fitnessbereichs aufbauen, kommt beispielsweise eine Fortbildung zum Gesundheitstrainer infrage.

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Schlagwörter:
Ausbildungen Fitness Fitness-Tipps Sport Trainerlizenz

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