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Beruf & Karriere, 20. Februar 2024

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Kinderyoga Ausbildung

Kinderyoga Ausbildung: Sport und Spaß für Kinder

Beim Sport muss es nicht zwangsläufig darum gehen, wer die beste Leistung erbringt. Sport kann sich genauso gut darum drehen, den eigenen Körper wahrzunehmen und mit ruhigen Bewegungen Elemente wie Koordination und Beweglichkeit zu fördern.

Eine hierfür geeignete Sportart ist Yoga, die du nach einer Ausbildung im Kinderyoga mit Heranwachsenden durchführen kannst. 

Berufe mit Sport erfordern in der Zusammenarbeit mit Kindern ein gewisses Feingefühl. Die Übungen beim Kinderyoga sollten altersgerecht gestaltet sein. Fantasievolle Elemente wie Geschichten können gut in die Unterrichtsstunden integriert werden.

Du solltest jedoch darauf achten, die Stunden abwechslungsreich zu gestalten und nicht zu lang werden zu lassen, um die Motivation aufrechtzuerhalten

Um den Spaß an der Bewegung beim Kinderyoga zu fördern und das Selbstwertgefühl der kleinen Teilnehmer zu stärken, solltest du sie als Yogalehrer regelmäßig loben und bestärken.

Es geht explizit nicht darum, Druck aufzubauen und etwas möglichst perfekt zu machen. Stattdessen sollen Heranwachsende beim Kinderyoga die Möglichkeit haben, zur Ruhe zu kommen und Achtsamkeit zu lernen. 

Yoga ist folglich eine ruhige Sportart, die ihren Ursprung übrigens in Indien hat und dort seit über Tausend Jahren praktiziert wird. Heute hat die Sportart Anhänger auf der ganzen Welt. 

Als Yogalehrer trägst du dazu bei, die Philosophie des ganzheitlichen Ansatzes weiterzugeben. Im nächsten Abschnitt gehen wir genauer darauf ein, was das Besondere an Yoga ist. 

Anschließend erklären wir, welche Elemente eine Ausbildung zum Kinderyogalehrer beinhaltet. Denn beim Unterricht mit Heranwachsenden gibt es andere und weitaus mehr Aspekte zu beachten als bei einem Kurs mit erwachsenen Personen.

Je kleiner die Kinder sind, desto weniger bleiben sie an einer Stelle. Konzentration und Entspannung müssen erst erlernt werden. Die Fortschritte der Kleinen zu sehen, kann für einen Yogalehrer nach der Ausbildung sehr erfüllend sein. Sie zeigen, dass du deine Arbeit gut gemacht hast.

Was ist das Besondere am Kinderyoga?

Yoga ist ein ganzheitlicher Sport, der sich auf die Einheit von Körper, Geist und Seele konzentriert. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Formen herausgebildet, von denen einige mehr den Fokus auf körperliche Praxis legen, während andere auf Meditation und Atemkontrolle abzielen.

Als Gesundheitstrainer solltest du beide Varianten kennen, da sie nie gänzlich voneinander abgekoppelt sind. Eine körperbetonte Yogastunde kann beispielsweise mit einer Entspannungsübung enden. 

Mit Yogaübungen förderst du folglich nicht nur die Bewegung bei Kindern, sondern auch deren Fähigkeit, Achtsamkeit zu lernen und zur Ruhe zu kommen.

Dies ist eine wichtige Eigenschaft, die ebenfalls dazu dient, die eigenen Emotionen kontrollieren und regulieren zu lernen. Heranwachsende stehen heutzutage häufig unter Druck. Yoga lehrt sie Entspannungstechniken, welche den Umgang mit Stress erleichtern können und sie resilient dagegen machen. 

Darüber hinaus fördert Yoga Koordination, Kraft und Beweglichkeit durch diese Aspekte:

  • Gleichgewicht halten: Viele Posen erfordern ein gutes Gleichgewicht. Indem die Heranwachsenden diese Haltungen immer wieder üben, lernen sie, eine stabile Körperhaltung einzunehmen. 
  • Training mit eigenem Körpergewicht: Es braucht keine Hilfsmittel wie Hanteln, Bänder oder sonstiges, um Yoga auszuüben. Stattdessen wird das eigene Körpergewicht genutzt, um Kraft aufzubauen. Dies fördert eine gesunde muskuläre Entwicklung.
  • Dehnungen durchführen: Dehnübungen sind essenziell, um die Flexibilität der Muskeln und Gelenke verbessern. Diesen Aspekt lernst du auch bei einer Ausbildung zum Pilates Trainer. Gut gedehnte Muskeln führen zu mehr Beweglichkeit und können sich positiv auf die Körperhaltung auswirken.

Um den ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, ist es über die klassischen Yoga-Kenntnisse hinaus hilfreich, wenn du dich mit gesunder Ernährung für Kinder und Jugendliche auskennst.

Diese kannst du in den Unterricht einfließen lassen, denn die Gesundheit des Körpers wird durch die Ernährung wesentlich mit beeinflusst. Je besser deine Schüler dies verinnerlichen, desto besser werden sie im Alltag auch selbstständig auf gesundes Essen achten.

Als Kinderyogalehrer arbeiten

Was sind die Inhalte einer Ausbildung zum Kinderyogalehrer?

Eine Yogalehrer Ausbildung gliedert sich in praktische und theoretische Teile. Zunächst werden dir die wichtigsten Grundlagen vermittelt. Dadurch entwickelst du ein tieferes Verständnis für die Prinzipien des Yoga, einschließlich Atemübungen, Körperhaltungen und Meditationstechniken.

Die Betonung liegt hierbei auch auf pädagogischen Ansätzen und kindgerechten Techniken, um Yoga für Kinder zugänglich und unterhaltsam zu gestalten.

In den praktischen Teilen geht es vorrangig darum, Yogapositionen zu erlernen, die für Kinder geeignet sind. Du solltest hierbei eine detaillierte Anleitung der grundlegenden Yoga-Positionen erhalten, zum Beispiel die Ausführung des Sonnengrußes.

Dabei geht es sowohl um die korrekte als auch um die sichere Ausführung. Ein Yogatrainer sollte in der Lage sein, die Heranwachsenden zu korrigieren, wenn sie eine Übung falsch ausführen. 

Bei Yogakursen für Kinder geht es allerdings nicht immer so ruhig zu wie bei Erwachsenen. Je nachdem, in welchem Alter sich die Teilnehmer befinden, können auch Bewegungsspiele oder Partnerübungen integriert werden.

Während dieser können sich die Kleinen kurz auspowern, bevor es dann mit ruhigen und fokussierten Posen weitergeht. Beachte dabei, dass je nach Altersklasse die Konzentrationsspanne sehr unterschiedlich ist. Der Spaß steht im Unterricht im Vordergrund.

Des Weiteren geht es in der Ausbildung um die Erlernung von verschiedenen Meditationstechniken, die kindgerecht gestaltet sind. Hierfür stehen dir als Yogalehrer spezielle Praktiken zur Förderung von Entspannung und Stressabbau bei Kindern zur Verfügung, beispielsweise Fantasiereisen.

Diese fördern, ebenso wie Musik, die Vorstellungskraft der Teilnehmer. Möchtest du dich noch mehr auf dieses Thema fokussieren, bietet sich eine zusätzliche Meditationsausbildung an. 

Ebenso elementar ist die Fähigkeit, dass du ein professionelles Kursleiterverhalten ausführst. Im Fokus steht in diesem Kontext etwa die Kommunikation mit den Heranwachsenden sowie die Schaffung einer sicheren Umgebung, in der sich die Kinder wohlfühlen.

Eine weitere theoretische Grundlage stellt die Konzeption von Yogakursen dar. Du solltest hierfür wissen, wie du eine Stunde aufbaust und entsprechende Übungen auswählst. 

Wo arbeiten Kinderyoga-Trainer nach der Ausbildung?

Als Yogatrainer bist du in der Regel freiberuflich tätig. Mit etwas Glück kannst du jedoch auch eine Anstellung in einem Yoga- oder Fitnessstudio finden, um dort kindgerechten Unterricht zu geben.

Von Vorteil kann es hierbei sein, wenn du einen Trainerschein für Fitness hast. In diesem Fall bist du vielseitig einsetzbar und kannst auch andere Kurse unterrichten. 

Eröffnest du selbst ein Yogastudio, ist es ebenfalls gut, wenn du vielseitige Angebote zur Verfügung stellst. Überlege dir, wovon die Heranwachsenden oder deren Eltern noch profitieren könnten.

Mit einer zusätzlichen Tätigkeit als Ernährungsberater kannst du beispielsweise Vorträge darüber halten, welche Lebensmittel für Kleinkinder gesund sind und welche besser vermieden werden sollten.

Kind ist gesundes Essen

Denke daran, dass Gemeindezentren, Jugendclubs und andere Freizeiteinrichtungen oft Programme für Kinder und Jugendliche anbieten, vor allem in den Ferien.

Hier kannst du anfragen, ob du Workshops beziehungsweise Kurse anbieten darfst. Auch bei Ganztagsschulen kann sich eine Anfrage lohnen, sofern diese für Angebote von außen offen sind. 

Yoga kann zudem in Gesundheits- oder Therapiezentren als unterstützende Aktivität angebunden werden, um den Heranwachsenden in der Entwicklung ihrer motorischen Fähigkeiten zu unterstützen. 

Möchtest du das Angebot deines Yoga-Studios erweitern oder komplett Miete sparen, hast du die Option, digitale Kurse anzubieten. Entweder arbeitest du hierfür als Kinderyogalehrer nach der Ausbildung mit einer bestehenden Online-Plattform zusammen oder entwirfst deine eigene Webseite.

Unterschätze dabei nicht, dass zunächst Investition in Werbung nötig ist, um dein Angebot weitläufig bekannt zu machen.  

Mit einer Kinderyoga Ausbildung kannst du folglich dazu beitragen, dass sich Heranwachsende gesund entwickeln und den psychischen Belastungen des Alltags besser standhalten.

Denn wenn sie wissen, wie sie zur Ruhe finden, können sie Schwierigkeiten besser bewältigen und mittels Achtsamkeit auf ihre inneren Bedürfnisse hören. Dies hilft ihnen wiederum, ihre Emotionen zu kontrollieren und Konflikte friedlich zu lösen.

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Schlagwörter:
Ausbildungen Fitness Weiterbildung Yoga

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