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Endlich Fitnesstrainerin: Erfahrungen und Tipps für eure Prüfung

Geschafft, ich bin nun stolze Absolventin der OTL-Akademie und hab die B-Lizenz in der Tasche. Natürlich möchte ich euch wieder an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und gebe euch wertvolle Tipps für eure Prüfung. 

14 Tage vorher: Die Lernphase

Ehrlich gesagt habe ich das intensive Lernen lange vor mir hergeschoben. Die Lerninhalte waren zwar wirklich interessant und ich habe mir gerne die Videos angeschaut und das Skript durchgelesen, doch das richtige Pauken habe ich dabei hintenangestellt.

Ich hatte wohl die Menge des Lernstoffes etwas unterschätzt und es gab viele Zeitpunkte, an denen ich verzweifelt vor dem Skript saß und nicht wusste, wo ich anfangen soll.

Als ich auf meinem OTL-Account jedoch letzten 14 Tage der insgesamt sechs Monate ablaufen sah, habe ich mich dann richtig aufgerafft und losgelegt. Doch keine Sorge, die Zeit der Prüfungsvorbereitung können Spätsünder und Vielbeschäftigte natürlich auch verlängern.

Ich habe meinen Lernprozess strukturiert: im Skript das Wichtigste markiert, die Grafiken verinnerlicht, Prüfungsfragen beantwortet und zur Vertiefung Videos auf YouTube geschaut und in der OTL Facebook-Gruppe mitgemischt. Hab jeden Tag eines von zwölf Modulen gelernt und war nach zwei Wochen bereit.

Der Ablauf für die Prüfungsanmeldung sieht so aus:

1. Bestehen der Online-Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung ist ein Multiple-Choice-Test, den man nach erfolgreichen Durcharbeiten aller Module unendlich oft und alle 24 Stunden wiederholen und üben kann. Glaubt mir, diese Chance habe ich wirklich genutzt und es motiviert sehr, zu sehen, wie man sich in der Zwischenprüfung von Mal zu Mal verbessert.

2. Anmeldung zur Prüfung

Danach wählt man einen von rund 20 Prüfungsorten, an dem man zwei Präsenztage verbringt, um die Prüfung zu absolvieren. Anschließend wird man von dem zugeteilten Prüfer kontaktiert, um den genauen Ablauf zu besprechen. Bei mir lief das Ganze sehr locker und unkompliziert über ein Telefonat und WhatsApp ab. Für mich sehr entspannend, den Prüfer vorher schon einmal kennenzulernen und mit ihm zu kommunizieren.

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Tag 1: Die Prüfungsvorbereitung

Berlin, die Heimatstadt von OTL:  Ich komme in der Großstadt an und habe Großes vor, versuche mich dabei von der Hektik der Stadt nicht anstecken zu lassen.

Auf dem Weg zum Fitnessstudio, in dem die Prüfungsvorbereitung stattfindet, bin ich nun mittlerweile schon ziemlich aufgeregt. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich spät dran bin und das Gym nicht auf Anhieb finde. Etwas zu spät und auf jeden Fall schon ordentlich aufgewärmt, treffe ich meinen Prüfer und meine Prüfungskollegin alias Leidensgenossin.

Umgezogen und mit Zettel und Stift ausgestattet geht es nun in die etwa 90-minütige Vorbereitungsphase.

Nachdem wir uns alle kurz vorgestellt haben, zeigt uns unser Prüfer die für die Prüfung relevanten Geräte, wie die Beinpresse, das Butterfly-Gerät und den Rückenstrecker. Der Fokus liegt dabei auf der richtigen Einstellung der Geräte, den beanspruchten Muskeln sowie der korrekten Ausführung inklusive richtiger Atemtechnik und Geschwindigkeit. 

Super locker beantwortet er dabei unsere Fragen, verrät uns kleine Eselsbrücken und nimmt uns damit komplett die Prüfungsangst.

Anschließend haben wir Zeit zum selbstständigen Üben, können uns noch einmal mit den Geräten vertraut machen oder einfach noch ein wenig trainieren. Ich gehe lieber eine Runde in die Sauna und entspanne mich, anstatt mich verrückt zu machen.

Tag 2: Die Prüfung

Nach einer weniger erholsamen Nacht im Hostel mache ich mich erneut auf zum Gym – diesmal pünktlich, doch komischerweise weniger aufgeregt als den Tag zuvor.

Dort angekommen werden wir getrennt voneinander in die Büroräume gesetzt und haben 60 Minuten Zeit, den schriftlichen Theorie-Teil zu beantworten. Dabei handelt es sich um einen Fragebogen mit Multiple-Choice- und offenen Fragen.

Sandra und ich brauchen nicht einmal die Hälfte der Zeit und erfahren schon nach ein paar zittrigen Minuten, dass wir diesen Teil bestanden haben. Zum Bestehen braucht es mindestens 75%.

Anschließend haben wir noch ein paar Minuten Zeit, uns frisch zu machen (danke dafür) und auf den praktischen Teil vorzubereiten.

Nun ist nicht nur unser Wissen, sondern auch unsere Schauspielkünste gefragt. Wir spielen nämlich ein etwa 90-minütiges Rollenspiel, in dem einer die Position des fiktiven Kunden einnimmt und im Gym sein sportliches Ziel erreichen möchte. Der andere Part ist der Trainer, der ihm dabei helfen soll und entsprechende Geräte dafür auswählt. Danach werden die Rollen getauscht.

Der Ablauf vom praktischen Teil:

  1. Auswahl der Geräte (entsprechend der Ziele des Kunden)
  2. Logische Reihenfolge der Übungen bestimmen
  3. Das jeweilige Gerät benennen
  4. Die beanspruchten Muskeln kennen – Hauptmuskel(n) und stabilisierende Hilfsmuskulatur
  5. Einstellung des Gerätes
  6. Vormachen der Übung
  7. Nachmachen durch den Kunden
  8. Überprüfen, ob dieser alles richtig macht
  9. Bei Bedarf korrigieren

Anschließend stellt der Prüfer noch ein paar Fragen. Hier kann es durchaus zu den gefürchteten lateinischen Bezeichnungen der Muskulatur sowie Ansatz, Ursprung und Funktion kommen.

Natürlich kann dieser Ablauf je nach Prüfungsort und Prüfer variieren.

Neben ein paar kleinen Patzern, Lachkrämpfen und sehr viel nervösem Gequatsche haben wir uns doch gar nicht so übel angestellt und erfahren in einer Feedback-Runde, dass wir nun lizenzierte Fitnesstrainer sind. Wir hatten nun die Chance, Fragen zu stellen und haben sehr offenes Feedback erhalten. Noch ein paar Fotos geknipst und die Prüfung war schneller und leichter überstanden, als erwartet.

Meine Tipps für euch

Damit auch Ihr ein solches Erfolgserlebnis habt, möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Muss man wirklich alles lernen?

Die schlechte Nachricht: Ja, müsst ihr. Die gute Nachricht: Ihr müsst es verstehen und nicht stupide auswendig lernen. Wenn ihr verinnerlicht, was im Organismus beim Training alles passiert und wie sich der Körper anpasst, seid ihr den wichtigsten Schritt schon gegangen. Lernt am besten mit dem Skript, den Videos, den Fragen und der Zwischenprüfung im Mitgliederbereich. In der Theorie werden keine Fragen gestellt, die euch dort nicht schon einmal begegnet sind.

Kann man sich auch praktisch vorbereiten?

Zur Vorbereitung gehört aber nicht nur das Lernen der Theorie aus dem Skript, sondern auch die praktische Erfahrung. Setzt Euch vor Eurer Prüfung noch einmal mit den Geräten in Eurem Gym zu Hause auseinander: Wie heißen sie, wie stellt man sie richtig ein, wie werden die Übungen ausgeführt und welche Muskeln werden dabei trainiert?

Wie kann man Schusselfehler vermeiden?

Hier kann ich euch nicht viel Neues erzählen. Stellt eurem Prüfer vorher alle Fragen, die ihr habt. Nehmt euch ausreichend Zeit, euch mit den Geräten vertraut zu machen. Denn die Geräte und deren Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Gym. Lest die Prüfungsfragen gründlich, lasst euch Zeit und konzentriert euch. Ich sage nur: Doppelte Verneinung und Mehrfachantworten möglich – das Übliche eben.

Was kann man gegen Aufregung tun?

Hier empfehle ich das richtige Mindset. Keine Panik, ich habe die Fitnessbranche bisher als sehr locker und unkompliziert erlebt. Hatte bei der Prüfung nicht das Gefühl, dass mich jemand durch fiese Fangfragen auflaufen lassen wollte oder gar Durchfallquoten erfüllen musste. Seid euch jedoch immer bewusst, dass Ihr Trainer sein werdet und mit dem gelernten Wissen eine große Verantwortung auf euch übertragen wird. Versetzt euch einfach in die Lage eines professionellen Trainers – und nichts kann schief gehen.

Und was ist nun mit den Muskeln?

Die Frage, die wohl auf allen lastet. Ich denke, auch hier kommt es wieder auf den jeweiligen Prüfer an. Im Theorie-Teil begegnen euch Fragen zu Ansatz, Ursprung und Funktion und im Praxis-Teil werdet Ihr mit den lateinischen Namen gelöchert – hier jedoch nur mit den Wichtigsten. Auch dabei kann ich euch wieder empfehlen, die Zusammenhänge der Muskeln zu verstehen und sich selbst beim Training zu fragen, welche Muskelgruppen gerade beansprucht werden.

Außerdem ist es doch ziemlich cool, mit den lateinischen Namen ein bisschen herumzuprahlen. Also ich nutze das gerade total aus – auch aus der Angst davor, das ganze Wissen wieder zu vergessen.

Mein persönliches Fazit

Wie Ihr aus meinem Teil 1 ja wisst, hatte ich eigentlich nicht vor, direkt als Fitnesstrainerin durchzustarten. Da das Lernen und sogar die Prüfung mir aber wirklich Spaß gemacht haben (wann kann man das von einer Prüfung schon behaupten?), schau ich schon jetzt mit einem Auge nach einem Nebenjob in der Fitness-Welt – der perfekte Ausgleich zu meinem PC-Job.

Ich möchte gern in die Branche hinein schnuppern, mein Wissen vertiefen und vor allem an andere weitergeben. Danach kann ich entscheiden, wie es weitergeht und ob ich mich vielleicht noch tiefer spezialisiere.

Dabei würde meine Wahl wieder auf OTL fallen, denn ich blicke auf eine Zeit zurück, in der ich viel Neues gelernt habe, ohne davon maßlos überfordert oder sogar genervt zu sein. Also Leute: man muss sein Leben für die Lernphase der B-Lizenz nicht aufgeben, sondern nur ein paar Dinge nach hinten schieben.

Außerdem trainiere ich selbst ganz anders, viel effektiver und mir ist bewusst, was dabei mit meinem Körper passiert. Für Sportjunkies echt interessant.

Es war eine tolle Erfahrung und ich empfehle OTL jedem, der Flexibilität mit Selbstverwirklichung in Einklang bringen will. An Kompetenz mangelt es hier niemandem und auch mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis bin ich zufrieden.

Probiert es aus, macht euch keinen Stress und traut euch, euer Hobby zum Beruf zu machen.

Ihr könnt mir sehr gern Fragen in den Kommentaren stellen oder mal von euren bisherigen Erfolgen und Erfahrungen mit OTL berichten.

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Ein Kommentar

  1. Tamara Mabire sagt:

    Danke Theresa für deinen Beitrag! Ich fand das super und sehr hilfsreich. Danke und viel Erfolg für die weiteren Abenteuer.

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