Christine Ronge vom Bürojob zur Yogamatte

Warum Christine ihren Bürojob gegen die Yogamatte getauscht hat

Neben dem Beruf noch etwas aufbauen – davon träumen viele. Etwas, das dir wirklich Spaß macht und dich erfüllt. Etwas, das dich morgens gut gelaunt aus dem Bett springen lässt. Etwas, das dir Energie gibt, statt sie dir zu rauben. Doch wer ist wirklich bereit All-In zu gehen? Für viele ist die Angst zu Scheitern am Ende doch zu groß.

Christine hat sich getraut. Sie hat mit 39 Jahren beschlossen, endlich ihr Hobby zum Beruf zu machen – trotz festem Bürojob und geregeltem Alltag. Als Personal Trainerin kombiniert sie Functional und Mobility Training mit Elementen aus dem Yoga und dem Kickboxen.

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Angefangen hat alles mit einer großen Leidenschaft zum Sport und einer eher beiläufigen Bemerkung einer Freundin.

Christine, du hast dich Ende letzten Jahres dazu entschieden, deiner Leidenschaft zum Sport nicht nur privat, sondern auch beruflich nachzugehen. Mit der Fitnesstrainer B-Lizenz und der Yoga Ausbildung ging es für dich los. Jetzt bist du mittlerweile bereits an deiner A-Lizenz dran und hast einige weitere Fortbildungen gemacht.

Wie kam es dazu, dass du den Schritt in Richtung Selbständigkeit neben deinem Bürojob gewagt hast?

Christine hat den Schritt in Richtung Selbstständigkeit gewagt

Ich hab eigentlich schon immer viel Sport gemacht und mich für das Thema interessiert. Als Leistungsturnerin, Tennisspielerin und Kickboxerin war ich aber mein Leben lang immer im Wettkampfmodus. Irgendwann hab ich einfach gemerkt, dass mich dieses Getriebensein nicht wirklich glücklich macht. Ich wollte nicht mehr ständig nur mit anderen konkurrieren, sondern bewusster und gesünder trainieren – einfach für mich. Trotz alledem wollte ich etwas im Sport leisten. Durch diesen Wunsch entwickelte sich mein Traum vom Trainerdasein und als eine Freundin dann zu mir sagte: „Christine, du erklärst mir die Sachen immer so schön. Warum wirst du eigentlich nicht Trainerin?“, hatte ich einen Floh im Ohr, der so schnell nicht mehr verschwinden wollte.

Obwohl ich öfter daran dachte, ließ meine finale Entscheidung, mich neben meinem gelernten Beruf selbständig zu machen, noch auf sich warten. Nach einiger Zeit habe ich meinem Mann von meinen Gedanken und der Bemerkung meiner Freundin erzählt. Normalerweise ist er nicht so leicht zu überzeugen, aber er reagierte sofort positiv:“Oh ja! Das könnte ich mir auch vorstellen. Ich glaube, das würdest du richtig gut machen”. Die Folge: Direkt am nächsten Tag startete ich mit der B-Lizenz und der Yoga Ausbildung bei OTL.

Manchmal braucht man einfach nur einen kleinen Anstoß, nicht wahr? Und wieso hast du dich dann für Yoga entschieden?

Ich habe 5 Jahre in Asien gelebt, wo Yoga noch populärer ist als bei uns im Europa. Dort habe ich viel lernen können, habe 2-3 mal pro Woche an Kursen teilgenommen und war auch mehrmals im „Yoga-Urlaub“ in fantastischen Yogaschulen auf Bali und Ko Samui. Ich habe nur nie so richtig meine Nische gefunden, in der ich mich als Yogi richtig wohl fühle. Es gab zum einen die sehr spirituellen Yoga-Fans, für die Yoga wie eine Religion ist, und dann gab noch die „Instagram-Yogis“, die in den tollsten Outfits in den abgefahrensten Asanas posierten. Beides bin ich nicht. Durch die Ausbildung bei der OTL habe ich für mich dann endlich meinen Platz im Yoga gefunden. Ich liebe den körperlichen und gesundheitlichen Aspekt der einzelnen Asanas. Durch die Harmonisierung der Bewegung mit dem Atem kommt sogar noch ein leicht meditativer Aspekt dazu. Man ist ganz bei sich und hört auf sich und seinen Körper. Das gefällt mir sehr.

Du gibst also keine klassischen Yoga Kurse im Studio, sondern bindest Yoga in deine Trainings mit ein?

Genau. Ich trainiere auch keine großen Gruppen wie man es aus dem Fitnessstudio vielleicht gewohnt ist. In der Regel sind meine Gruppen nicht größer als vier bis maximal acht Personen. Einfach, damit ich weiterhin den persönlichen Bezug zu meinen Kunden habe und auch besser korrigieren und helfen kann. Ich möchte meine Kunden kennen und möglichst individuell auf sie eingehen. Gerade im Yoga tendieren Neulinge dazu, sich mehr zuzutrauen, als dem Körper guttut. Wenn eine solche Person in einer vollbesetzten Klasse in der Masse verschwindet, kann es schnell zu Verletzungen kommen. Dies möchte ich vermeiden. Yoga ist bei mir Teil eines Workouts – Klangschalen oder Malen in Chakrenfarben wird man bei mir vergeblich suchen.

Das stimmt. Ein guter Lehrer ist wichtig beim Yoga. Wie kamst du dazu, dich für eine Online Ausbildung zu entscheiden?

Ehrlich gesagt hatte ich am Anfang schon etwas Bedenken: Eine Online Trainer Ausbildung ganz ohne Präsenzphase? Das konnte ich mir nicht so ganz vorstellen. Gerade im Yoga ist die Praxiserfahrung enorm wichtig. Ich dachte: „Du brauchst doch jemanden, der dich anleitet“. Da ich jedoch schon viel Erfahrung im Vorhinein sammeln konnte, entschied ich mich also doch für die Online Ausbildung. Letztendlich kann ich nur sagen: Es tut mir total gut, zeitlich flexibel zu sein und lernen zu können, wann immer ich will.

Im Endeffekt ist es doch egal, ob ich acht Tage in einem Seminarraum sitze und dort dem Dozenten zuhöre oder von meinem Rechner aus. So muss man sich auch immerhin keinen Urlaub nehmen und kann sich seine Zeit frei einteilen. Natürlich ist die Voraussetzung für ein so selbstständiges Lernen, dass man sich wirklich für das Thema interessiert. Dann fällt das Lernen auch leicht. Bei meinem BWL Studium damals habe ich gelernt, um die Prüfung zu bestehen. Für meine Trainerlizenzen lerne ich, weil es mich wirklich interessiert. Ich möchte mehr lernen und besser werden in dem, was ich tue. Die Motivation ist auf einmal eine ganz andere und ich habe jetzt auch viel mehr Energie für das Lernen als früher im Studium.

Und hast du erwartet, dass du mit deiner Selbstständigkeit so schnell durchstarten kannst?

Überhaupt nicht! Klar, musste ich am Anfang erst mal viel Klinken putzen gehen und Werbung machen, aber seitdem ich meine Website und meinen Instagram Account habe, finden mich die Leute auch. Es läuft wirklich richtig gut und ich verstehe gar nicht, warum ich so lange mit mir gehadert habe. Man meint, das ist so ein riesen Schritt, dabei kann man ja einfach mit einem Kleingewerbe starten. Ich habe so ja noch nicht mal ein wirkliches Risiko. Aber irgendwie war das am Anfang so ein Gefühl von „Ich hab seit 20 Jahren denselben Job. Alles ist geregelt und plötzlich geht man aus den gewohnten Bahnen raus“. Man muss sich einfach trauen. Ich hab sehr bald meine Arbeitsstunden im Büro reduzieren können und arbeite jetzt zwar insgesamt mehr und habe teilweise auch 14-Stunden-Tage, aber ich komme abends nach Hause und bin einfach total selig, weil ich weiß, dass ich das Richtige tue.

Genau so sollte es ja eigentlich auch sein, oder? Hast du noch größere Ziele und Träume, die du mit deinen Yoga und Trainer Lizenzen erreichen willst?

Christine Ronge nach ihrer Yogalehrer Ausbildung

Eigentlich hab ich mein Ziel schon mehr als erreicht. Die Nachfrage ist hoch und ich bin wirklich glücklich, so wie es läuft. Die Ausbildung bei OTL hat meine Leidenschaft und Begeisterung für Yoga neu entfacht und ich bin wieder ein richtiger Yoga-Fan geworden. Ich möchte mein Training und mein Leben weiterhin so gestalten, dass diese Begeisterung bleibt, denn nur so kann ich eine wirklich gute Trainerin sein. 

Vielen Dank für das interessante Interview, liebe Christine. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und dass du in Zukunft genauso motiviert und begeistert deiner Leidenschaft nach gehst, wie du es jetzt gerade tust.

Hier findet ihr mehr zu Christine:

Website:www.christine-ronge.com
Instagram: @christine.ronge

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