Ernaehrungsberater Interview

Dennis Hanke im Interview: Arbeiten als Ernährungsberater

Wir haben mit dem Ernährungsberater Dennis Hanke über seinen Werdegang und seinen Beruf gesprochen.

1. Seit wann bist du als Ernährungsberater tätig?

Seit November 2016 mittlerweile. Zum Glück konnte ich schon sehr viel praktische Erfahrung sammeln. Theorie und Praxis gehen meist nicht unbedingt Hand in Hand. Beide Bereiche sind allerdings extrem wichtig, vor allem im Umgang mit Menschen!

2. Warum bist du Ernährungsberater geworden?

Ich arbeite gerne mit Menschen. Jetzt muss ich selber lachen – Gott klingt das abgedroschen! Vermutlich arbeitet fast jeder lieber mit Personen als Gegenständen. In der Interaktion mit Anderen liegt irgendwie eine Abwechslung. Vielleicht sogar etwas Nervenkitzel.

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Gerade, wenn man Anderen dabei hilft ihre Träume zu verwirklichen. Ihre Erfolge zu sehen und sich mit ihnen tierisch darüber zu freuen. Außerdem wollte ich schon immer in die Selbstständigkeit. Mein eigener Chef sein und mein Leben auch beruflich in die eigenen Hände nehmen. Dazu kommt meine Sportaffinität.

3. Wie sieht denn der Werdegang eines Ernährungsberaters aus?

Da gibt es unzählige Wege. Manche starten über ein Studium, andere bilden sich privat fort. Bei mir ging alles im “Jo M Fitness und Wellness“ in Backnang los. Dort war ich als Trainer und Ernährungsberater tätig. Die Ernährung spielte schon immer eine große Rolle in meinem Leben.

Dann habe ich mich intensiv fortgebildet und meine Ernährungsberaterlizenz absolviert. Damit konnte ich dann auch erste Schritte in die Selbstständigkeit machen und habe “DH Personal Consulting“ gegründet. Jetzt bin ich freiberuflich als Personaltrainer, Kurstrainer und Ernährungsberater bei “Top Sports“ in Kornwestheim.

4. Also warst du schon vor deiner Lizenz als Ernährungsberater tätig. Wozu braucht man denn dann die Lizenz?

Die braucht man nicht. In Deutschland darf jeder als Ernährungsberater tätig werden. Die Berufsbezeichnung ist gesetzlich nicht geschützt. Natürlich macht es sich – ich sage mal “gut“, wenn man etwas vorzeigen kann.

Die Nachfrage in der Branche ist ja auch noch nicht lang so hoch wie heute. Gerade in der Selbstständigkeit ist es jedoch zu empfehlen. Es erleichtert den Einstieg und zeigt Professionalität.

5. Wo hast Du Deine Lizenz gemacht?

Ich habe sie bei OTL gemacht. Die Ausbildung ist von der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen. Das war für mich ein großes Kriterium um eine seriöse Ausbildung zu finden.

Auch in der Retrospektive würde ich es jedem empfehlen. Alle Lernvideos sind leicht zugänglich. Es wird nie zu schnell, gleichzeitig kommt auch keine Langeweile auf. Außerdem ist Flexibilität ein riesiges Thema. Überall kann man anfangen zu lernen, ob im Flieger, am Strand oder zuhause. Für mich war es genau das richtige.

6. Wie sieht der typische Arbeitstag für Ernährungsberater aus?

Das kann man kaum pauschal beantworten. Jeder hat eigene Methoden. Elementar sind natürlich Ernährungs- sowie Trainingspläne. Als Coach versuche ich mit meinem Kunden ein Team zu bilden. Ich will wissen was er braucht, um ihm eine effiziente Lösung zeigen zu können. Mit möglichst geringen Aufwand möglichst viel erreichen.

7. Wie gestaltet sich dein Alltag?

Auch das kann man leider nicht pauschal beantworten. Als Personaltrainer ist eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden das A und O für mich. Es gibt kein Erfolgskonzept, dass man auf jeden Menschen anwenden kann. Alle bringen unterschiedliche Vorlieben, Anlagen und Voraussetzungen. Meine Aufgabe ist es herauszufinden, was für die einzelne Person funktioniert.
Dazu schreibe ich auch an meinem Blog und erarbeite neue Rezepte. Alle wollen es einfach, schnell und gesund.

Gute Lösungen sind oft gar nicht so leicht zu finden. Außerdem muss ich mich kontinuierlich fortbilden. Ständig gibt es neue Erkenntnisse und Ideen. Um jedem das beste bieten zu können, muss ich up-to-date bleiben. Seit ein paar Wochen arbeite ich auch eng mit einer Marketingagentur zusammen.

Sie unterstützen mich dabei neue Interessenten zu finden. Wenn man so möchte, ist es auch eine Art Lehrgang. Anstatt Aufgaben einfach zu erledigen, zeigen sie mir, wie ich langfristig selbst die Vermarktung in die Hand nehme. Dadurch ist Marketing auch Teil meines Alltags geworden. Zuletzt kommt natürlich noch der Bürokratie-Krieg. Buchhaltung, E-Mails beantworten etc. – der ganz normale Wahnsinn eben.

8. Was treibt dich an?

Im Beruf? Die Menschen. So motiviert sein, ihre Ziele umzusetzen, dass sie selbst nicht die Lust verlieren. Ich bin meiner Meinung nach kein Dienstleister. Als Personaltrainer versuche ich eine Bezugsperson zu sein.
Die Stimme im Hinterkopf, die sagt: “Du schaffst das! Deine Träume sind nicht weit!“ Wenn ich Erfolge sehe und merke, wie sich die Menschen wohler fühlen und neues Selbstbewusstsein ausstrahlen, das treibt mich an.

9. Wem empfiehlst du eine Ausbildung zum Ernährungsberater?

Grundsätzlich jedem. Man lernt sehr viel über seinen eigenen Körper und gesund zu leben. Eine Berufswahl von der man auch privat profitiert. Voraussetzung ist natürlich die fachliche Kompetenz. Gleichzeitig sollte man aber gewisse Eigenschaften mitbringen. Das Streben nach Erfolg, eine positive Einstellung und Empathie. Dein Kunde ist eine Person mit Alltag, Macken und Krisen. Traumkonzepte sind nicht für die Realität geeignet.

10. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Dazu möchte ich noch nicht einmal Schätzungen abgeben. In die Selbstständigkeit bin ich gegangen, weil ich frei sein möchte. Arbeiten wann, wo und wie ich möchte. Wenn man so will, bin ich in 10 Jahren vielleicht als Trainer in Afrika tätig. Ich glaube aber, dass ich durch meine Arbeit um einige Freundschaften bereichert sein werde.

Herzlichen Dank für das tolle Interview, lieber Dennis. Wir wünschen dir weiterhin ganz viel Spaß bei der Arbeit und viel Erfolg!

Wer noch mehr über Dennis und seine Arbeit erfahren möchte, kann ihm hier auf seinen Social Media Kanälen folgen oder seine Webseite besuchen:

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