Autor

Jenny Tröger

Gesundheit, 13. Mai 2020

Leidenschaftliche Bewegungsexpertin, Ernährungsspezialistin, Yogalehrerin und Selbstliebe-Coach.
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Wie du Yoga gegen Stress nutzen kannst

Wie du Yoga gegen Stress einsetzen kannst

Dass Stress ungesund ist, wissen wir alle. Trotzdem haben wir ihn und zwar regelmäßig. Doch manchmal stressen wir uns auch selbst. Tausend Gedanken in unserem Kopf, was wir als nächstes tun könnten und was wir heute noch alles schaffen müssen. Dabei vergessen wir völlig, den jetzigen Moment wahrzunehmen.

Egal wo du gerade bist, ob du im Stau stehst oder dir ein Glas herunter gefallen ist. Atme durch! Ich meine im wahrsten Sinne des Wortes: Nimm ein paar tiefe Atemzüge und realisiere, dass alles gut ist. Studiere deine Umgebung und übe dich mal wieder in Achtsamkeit. Yoga zur Entspannung ist die perfekte Möglichkeit, deinen Körper und Geist in den jetzigen Moment zu bringen.

Yoga gegen Stress

In Stresssituationen ist unser Körper evolutionär bedingt auf Totstellen, Flüchten oder Kämpfen gepolt. Nichts von dem tun wir in der heutigen Zeit noch. Überleg mal, Adrenalin fließt durch unseren Körper, denn er fährt in den Überlebensmodus. Allerdings gibt es keine realistische Gefahrensituation und unsere äußere Hülle bleibt seelenruhig sitzen. Ein Konfliktzustand, an dessen Gefühl wir uns in der heutigen Zeit schon gewöhnt haben. Früher oder später kommt es stressbedingt dann oft zu Krankheiten. 

Wahrscheinlich würdest du im Büro komische Blicke von deinen Kollegen erhaschen, wenn du plötzlich in den „Herabschauenden Hund“ gehst. Aber du kannst eine wichtige Yoga Übung zur Entspannung klangheimlich an Ort und Stelle praktizieren: die Atmung!

Entspannung durch Yoga

Inhale – Atme tief ein und versorge deinen Körper mit neuer Energie.

Exhale – Atme lange aus und lasse alte Energie deinem Körper entweichen.

Beim Yoga nimmt unser Atem eine entscheidende Rolle ein. Indem wir uns auf diesen konzentrieren, übermitteln wir unserem Körper, dass alles gut ist. Er kann wortwörtlich „durchatmen“ und sich wieder sicher fühlen. Die verschiedenen Yoga-Atemtechniken haben wir in diesem Beitrag genauer unter die Lupe genommen.

Die besten Yoga-Entspannungsübungen

Zuhause kannst du dir mehr Zeit für Yoga nehmen. Such dir einen ruhigen Ort in deiner Wohnung und breite deine Yoga-Matte aus. Schmeiß deine Yoga-Playlist an und sorg mit einem Räucherstäbchen für eine noch harmonischere Stimmung. Schon dabei wirst du dich deutlich entspannter fühlen. 

Du kannst auf deinen Körper hören und ihn so bewegen, wie er es gerade braucht. Wu hast du vielleicht Verspannungen und Blockaden? Ansonsten gibt es auf YouTube und Co. zahlreiche tolle Videos. 

Entscheide dich heute für Yoga zur Entspannung. Wie wäre es zum Beispiel mit Yin Yoga?

Übrigens: Yoga hilft nicht nur dabei, Stress abzubauen. Auch bei depressiven Verstimmungen kann Yoga dabei helfen, wieder mehr Freude in dein Leben zu bringen und den Heilungsprozess unterstützen. Mehr dazu findest du hier.

Yin Yoga Übung: Dragon fly

Setze dich aufrecht hin und strecke deine Beine so weit es geht auseinander. Beuge dich nun mit rundem Rücken nach vorne. Gerne kannst du dich auf ein Kissen setzen oder ein Polster unter deine Brust legen. Schleiße deine Augen und spüre, wie sich deine Hüfte immer mehr öffnet. Nach 3 Minuten rollst du dich langsam Wirbel für Wirbel wieder auf. Lege dich auf deinen Rücken und ziehe deine Knie zu Brust – spüre nach!

Nach dem Yoga bist du wieder mehr im Einklang mit dir selbst und Stress ist schon fast zum Fremdwort geworden. Die erreichte Entspannung eignet sich ideal, um in eine Meditation über zu gehen!

In der Ausbildung zum/r Yogalehrerin lernst du im Modul Meditation und Entspannung verschiedene Meditationstechniken, die du bewusst gegen Stress einsetzen kannst. Dazu gehören die einfache Mantrameditation, die Energiemeditation und die Lichtmeditation.

Namasté! 🙂

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