Warum knurrt der Magen?

Autor

Jenny Tröger

Ernährung, 20. Juni 2019

Leidenschaftliche Bewegungsexpertin, Ernährungsspezialistin, Yogalehrerin und Selbstliebe-Coach.
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Magenknurren

Warum knurrt der Magen? Und was kannst du dagegen tun?

Wer kennt es nicht: Wir sitzen mit ein paar Leuten zusammen in einem Meeting und in einem Moment der absoluten Stille macht sich unser leerer Magen durch lautes Knurren bemerkbar. Wir erklären dir jetzt woher die Klänge kommen und wie du in solchen Situationen cool bleibst.

Warum knurrt der Magen?

Unser Magen ist ein großer Muskel, der ständig in Bewegung ist. Je nach Lebensalter und Zustand der Füllung, kann er bis zu 1,6 Liter fassen und 30 cm lang werden. Ist dieser Raum nun leer, weil wir längere Zeit nichts gegessen haben, befindet sich nur noch Wasser und Luft darin. Unser Magen ist aber ein Workaholic und arbeitet 24/7, zieht sich zusammen und erschlafft wieder. Durch diese wellenförmige Bewegung gerät die Luft ins Schwingen und es entstehen Klänge: das Magenknurren.

Ist Magenknurren schlecht?

Ganz im Gegenteil! Der Magen signalisiert damit lediglich, dass er leer ist und bereit für die nächste Mahlzeit. Genau wie wir freut er sich aber auch mal übers „Nichtstun“. Auch sein Kollege, der Dünndarm, kann sich nun besser auf Aufgaben konzentrieren, die sonst liegen bleiben (Achtung Wortwitz) – Zum Beispiel dem Reinigen der Darmwände. Somit freut sich der gesamte Verdauungstrakt mal entspannen zu können und nicht wieder Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette verarbeiten zu müssen.

Was hilft bei Magenknurren?

Wenn der Magen in unpassenden Situationen einmal knurrt, solltest du besser nicht an leckeres Essen denken. Das Gehirn sendet ansonsten erneut Signale weiter, die den Hunger noch vergrößern.

Besser: Ablenkung! Such dir eine Beschäftigung, die dich deinen Hunger vorübergehend vergessen lässt. Wie wärs mit etwas Bewegung?

Trinken gegen Magenknurren

Damit sich die Luft in deinem Magen nicht ganz so einsam fühlt, kannst du ihr mit Wasser oder Tee Gesellschaft leisten. Ein echter „Hungerkiller“ ist übrigens Kaffee. 

Wusstest du, dass Hunger oft mit Durst verwechselt wird? 

Alles eine Frage der Gewohnheit…

Wenn dein Magen es gewöhnt ist, jeden Morgen um Punkt 8 Uhr eine Mahlzeit zu bekommen und auf einmal ist gähnende Leere, wird er natürlich zickig. „Iss lieber mal ´nen Snickers“ oder gewöhne langsam deinen Magen daran zu einer späteren Zeit Essen zu bekommen.

Sei gut vorbereitet! Wenn du weißt, du kannst für längere Zeit nichts richtiges Essen, hab einen Snack, Kaugummis oder zuckerfreie Bonbons dabei. Besser noch: mache dir einen gesunden Smoothie zum Mitnehmen.

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