Fitness Meditation – In der Ruhe liegt die Kraft

Fitness Meditation – In der Ruhe liegt die Kraft

Unser Leben wird immer hektischer. Wir rennen von A nach B, müssen rund um die Uhr funktionieren und nebenbei noch WhatsApp-Nachrichten beantworten und hübsche Bilder für unseren Instagram-Account schießen. 

Während dabei unheimlich viele Eindrücke auf uns niederprasseln und Stress an der Tagesordnung steht, sind ruhige Momente voller Entspannung und Gelassenheit eher selten geworden. Doch verlangt nicht gerade unser anstrengender Alltag ein wenig mehr Achtsamkeit, Produktivität und Leistungsfähigkeit? 

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Meditation als neuer Trend?

Begeben wir uns doch mit Meditation einmal auf eine Reise ins Innere. Während wir diesen Satz vor ein paar Jahren sicher nur von spirituellen Yogalehrern oder Esoterikern gehört und vielleicht belächelt hätten, ist Meditation heute ein richtiger Trend und längst keine Seltenheit unter Normalsterblichen mehr. 

Besonders Sportler schwören auf die Kraft der Meditation, die von innen stärken und damit sogar die Leistungsfähigkeit steigern soll. Auch der Geist kann nämlich trainiert werden und darum heißt es jetzt: einfach mal abschalten. 

Was Meditation bewirkt 

Meditation hat nicht nur psychische, sondern auch physische Auswirkungen auf den Körper. Dazu zählen:

  • Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz
  • Verlangsamung der Atmung 
  • Verringerung von Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
  • Vorbeugung von Demenz
  • Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormonen)
  • Verminderung des Schmerzempfindens
  • Stärkung des Immunsystems 
  • Ausschüttung von Serotonin für besseren Schlaf  

Während diese Prozesse mehr oder weniger unbewusst im Körper ablaufen, fühlst du dich dadurch glücklicher. Du hast bessere Laune und depressive Verstimmungen lösen sich in Luft auf. Du kannst entspannter auf Stress reagieren, wodurch du schwierige Situationen besser durchstehst. Deine Aufmerksamkeit und Konzentration steigern sich. So kannst du dich im Alltag besser fokussieren und handelst bewusster, kreativer und produktiver. Du siehst die Welt also ein wenig klarer und so fällt es dir leichter, die positiven Seiten des Lebens zu sehen, die kleinen Glückmomente des Alltags wieder zu genießen und dankbar zu sein, für dass, was du hast. 

Meditation stärkt also nicht nur dein Immunsystem, sondern auch deinen Charakter und ermöglich dir so ein bewussteres Leben.

Meditation beim Sport – Go with the flow  

Kennst du das: du machst deinen Lieblingssport und läufst zu absoluter Höchstleistung auf? Alle Bewegungen scheinen automatisch abzulaufen und du genießt einfach den Augenblick, in dem Zeit oder Anstrengung keine Rolle mehr spielen. Solche Flows sind irgendwie magisch, denn du versinkst einfach im Hier und Jetzt. Doch leider kommen solche Momente viel zu selten vor.

Meditation soll sie jedoch durch mentales Training viel häufiger möglich machen, denn sportlicher Erfolg ist immer auch Kopfsache. So trainieren wir unseren Körper und feilen an unserer Technik, während der mentale Aspekt oft außer Acht gelassen wird.

Doch was genau macht Meditation beim Fitness mit unserem Körper?

Zuerst einmal steigert Meditation die Achtsamkeit sowie die kognitive Leistungsfähigkeit. Beim Sport fällt es dir also leichter, nur den Moment zu reflektieren und den Kopf frei zu bekommen. So kannst du dich voll auf deine Leistung fokussieren und negative Gedanken in positive ummünzen. So mancher Leistungssportler ist bei Wettkämpfen nämlich schon aufgrund negativer Gefühle, wie Angst oder Aufregung gescheitert. 

Durch die erhöhte Konzentration nehmen die Reaktionsfähigkeit sowie die Koordination zu, was das Verletzungsrisiko reduziert. Disziplin und Durchhaltevermögen nehmen Oberhand, sodass du im entscheidenden Moment voll fokussiert und belastbarer bist. 

Doch nicht nur das – auch dein Mindset verändert sich. Du lernst aus Niederlagen und schöpfst viel schneller neuen Mut, anstatt Selbstzweifel und Wut heraufzubeschwören.  

Durch physische Begleiterscheinungen, wie die Verlangsamung der Atmung und dem abnehmenden Blutdruck, gerät dein Körper in einen Zustand der Entspannung, die wiederum die Regeneration nach dem Training ankurbelt. So werden nicht nur geistige, sondern auch muskuläre Anspannungen gelöst. Dein Körper findet zu seinem Gleichgewicht zurück und du bist schnell wieder bereit, durchzustarten. 

Fazit: Meditation macht fit und glücklich 

Klingt doch perfekt, oder? Aber ganz so easy ist es leider nicht, denn um die positiven Aspekte der Meditation zu spüren, solltest du regelmäßig (am besten jeden Tag) meditieren  – je länger, desto besser. 

Meditieren allein macht zwar keinen Leistungssportler, aber du kannst Meditation immer als Ergänzung zu deinem bisherigen Training praktizieren. 

Du wirst sehen, wenn du dran bleibst und alte Denkmuster aufgibst, kannst du deine Leistung steigern, ohne dich dabei unter Druck zu setzen – Glückseligkeit, Wohlbefinden und gute Laune inklusive. 

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