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Yogalehrer werden – Voraussetzungen und Infos zur Ausbildung

Haremshosen und einem indischen Bindi im Gesicht vor. Aber dieser Stereotyp ist längst überholt. Heute leiten hippe Frauen Yogakurse im Park und junge Männer geben Anleitung, mit der richtigen Atemtechnik zu entspannen.

Yogalehrer ist ein Traumberuf, der körperliches und seelisches Wohlbefinden auf allen Ebenen mit sich bringt. Hast auch du Lust, dich in diese Richtung weiterzubilden? Willst du Yogalehrer werden? Dann möchten wir dir dazu ein paar Fragen beantworten, die dir sicher noch auf der Seele brennen.

  1. Welche Yogalehrer Ausbildung Voraussetzungen gibt es?
  2. Brauche ich als Yogalehrer unbedingt eine Ausbildung?
  3. Was sollte ich in der Ausbildung lernen, um Yogalehrer zu werden?
  4. Wie lange dauert die Yogalehrer-Ausbildung?
  5. Wie viel kostet die Ausbildung?
  6. Wie viel verdiene ich als Yogalehrer?
  7. Ist der Beruf Yogalehrer überhaupt das Richtige für mich?

1. Welche Yogalehrer Ausbildung Voraussetzungen gibt es?

Yoga ist viel mehr als eine Sportart, die man mal schnell nebenbei erlernt. Yoga ist eine innere, spirituelle Haltung und erfordert großes Interesse und Begeisterung für diesen Bereich. Wenn du von der Yogalehre und ihren vielen Vorteilen überzeugt bist, fällt es dir leicht, die nötigen Übungen und Techniken zu erlernen und auch weiterzugeben. Lizenzen oder Zertifikate sind vorab nicht notwendig, wobei die B-Lizenz eine empfehlenswerte Basis für anatomisches Grundwissen bildet. Außerdem raten wir dir, schon vor deiner Ausbildung mindestens sechs Monate lang praktische Erfahrungen zu sammeln, da Yoga eher auf körperlichen Empfindungen als auf bloßem theoretischem Wissen beruht. Weiterhin solltest du mindestens 18 Jahre alt sein.

2. Brauche ich als Yogalehrer unbedingt eine Ausbildung?

Der Beruf des Yogalehrers ist nicht geschützt. Fatal, denn so kann sich jeder Laie als Yogalehrer bezeichnen. Beim Yoga ist es jedoch so wichtig, dass der Lehrer Tradition und Wissen richtig an seine Schüler weitergibt. Denn nur so bleibt Yoga mehr als ein Training und bringt Körper, Geist und Seele in Einklang.

Der Beruf erfordert sehr viel Wissen, Erfahrung und Praxis. Du musst nicht nur alles über Yoga lernen, sondern auch alles darüber, andere im Yoga zu unterrichten. Eine Ausbildung ist also mehr als sinnvoll. Ein offizielles Zertifikat über eine staatlich geprüfte Ausbildung wird dir Seriösität und Professionalität verleihen, denn gerade spirituelle Berufsbilder werden oft als Scharlatanerie abgestempelt.

3. Was sollte ich in der Ausbildung lernen, um Yogalehrer zu werden?

Yoga hat seine Ursprünge im Buddhismus. Wenn du die heutigen Yogaformen verstehen willst, solltest du Yoga als Jahrtausende alte Lehre verstehen, die immer weitergegeben wird, um das traditionelle Wissen aufrecht zu erhalten – auch hier in der westlichen Welt. Du solltest also stets den Anspruch haben, ein Teil dieser Kultur zu werden und dich auch mit der Historie auseinandersetzen.

Power Vinyasa Yoga

Ist eine sehr moderne Form von Yoga und bildet eine Mischung aus fließenden Bewegungen, dem Rhythmus der Atmung sowie einem kraftvollen Full-Body-Workout. Hier trifft Kraft auf Ausgleich und bildet für viele Yoga-Anhänger die optimale Mischung.

Asanas

Die überwiegend ruhenden Körperhaltungen mit all ihren Variationen und Bewegungsfolgen bilden die Basis, um die innere Mitte zu finden und die Gedanken fließen zu lassen. Hier solltest du nicht nur die anatomischen Ausrichtungen der Übungen kennen, sondern auch deren Einflüsse auf den Körper.

Bandha

Bezeichnet eine Yoga-Praxis, bei der die Muskeln so zusammengezogen werden, dass Energie im Körper festgehalten wird und nicht entweichen kann. Hier gibt es verschiedene Formen, bei denen die richtige Atemtechnik sowie die Kontrolle der Energie beherrscht werden muss.

Pranayama

Pranayama sind Atemübungen, die Körper und Geist zusammenführen sollen. Auch bei diesem Konzept ist es wichtig, die Atemtechniken ganz bewusst auszuführen, um so einen Einfluss auf das Bewusstsein zu nehmen.

Meditation und Entspannung

Sollten auch externe Bestandteile deiner Ausbildung sein, da ein meditativer Zustand zu innerem Glück und Frieden führt und sogar verschiedene Krankheitsbilder lindern kann. Besonders Yoga Nidra, eine Technik, bei der man durch einen psychischen Schlaf die völlige Tiefenentspannung erreicht, muss richtig praktiziert werden, um Wirkung zu zeigen.

Im Yoga geht es speziell darum, seine Gedankenflüsse zu kontrollieren und weniger um die perfekte Übungsausführung oder steigernde Leistung. Du solltest zwar praxisbezogene Grundkenntnisse der Anatomie erlernen, aber psychologische Aspekte, die Philosophie von Yoga sowie das Wissen darüber, wie du unterrichtest spielen eine noch viel größere Rolle.

Von erfahrenen Yogis lernen

Du solltest also neben dem erlernten Grundwissen in deiner Ausbildung immer noch weitere Einblicke in das sehr tiefe Gebiet erlangen und den Anspruch zu haben, dich stets weiterbilden. Besonders für angehende Yogalehrer kann es sehr lehrreich sein, an Yoga-Stunden von erfahrenen Yogis teilzunehmen und sich neben der eigenen Ausbildung von deren Lehrweise inspirieren zu lassen.

4. Wie lange dauert die Yogalehrer-Ausbildung?

Da es viele verschiedene Ausbildungsmodelle gibt, ist diese Frage nicht konkret zu beantworten. Für eine solide Ausbildung solltest du dir jedoch genügend Zeit nehmen, denn Yoga ist ein sehr intensives Themengebiet – Crashkurse über 10 Tage reichen dafür auf keinen Fall. Wieviel Zeit du dabei genau investierst und ob du deine Ausbildung lieber in gemeinschaftlichen Seminaren oder von zu Hause aus erlernst, liegt ganz an dir, deinem Alltag und deinen Möglichkeiten. Sollte es dir um Flexibilität, selbstbestimmtes Lernen und freie Zeiteinteilung gehen, ist die Yoga-Ausbildung bei OTL vielleicht das Richtige für dich?

Alle Infos zur Yogalehrer Ausbildung


 

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Außerdem gibt es eine Reihe an Spezial- und Zusatzausbildungen, wie Bikram oder Yoga für Schwangere. Werde dir also vorher darüber bewusst, was du unterrichten möchtest und vor allem, dass es mit einem schriftlichen Zertifikat noch längst nicht getan ist. Yoga erfordert nämlich zusätzlich jahrelange Praxiserfahrung.

5. Wie viel kostet die Ausbildung?

Auch hier ist es wieder abhängig von dem Anbieter. Die Preise reichen von wenigen Hundert Euro bis hin zu 10.000 Euro-Ausbildungen. Achte bei der Wahl deiner Ausbildungsstätte aber weniger auf den Preis, sondern mehr auf Erfahrungsberichte, Vor- und Nachteile sowie offizielle Gütesiegel und staatliche Zertifizierungen. Informiere dich zusätzlich über Förderungsmöglichkeiten vom Staat, wie einem Bildungsgutschein oder einer Bildungsprämie.

Die Online Yogalehrer-Ausbildung von Online Trainer Lizenz kostet nur 397,- Euro.

6. Was verdiene ich als Yogalehrer?

Möchtest du selbstständig Yogastunden geben? Dann solltest du anfangs mit einem Verdienst von rund 30 Euro pro Stunde rechnen. Machst du dir in der Yogaszene jedoch einen Namen, dann sind bis zu 60 Euro pro Stunde realistisch. Bedenke aber, dass du als Freiberufler Steuern zahlst, eine eigene Kranken-, sowie Haftpflichtversicherung brauchst und in Krankheitsfällen oder im Urlaub kein geregeltes Einkommen hast. Auch Equipment, wie die Yogamatten und ein Raum sowie Fortbildungen, deine Website und Marketingaktionen kosten Geld.

Auf der anderen Seite hast du als Freiberufler natürlich ein sehr unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Solltest du jedoch eher ein sicherheitsorientierter Typ sein, so kannst du dich natürlich auch für eine Festanstellung entscheiden, in der du mit rund 2.000 Euro brutto pro Monat rechnen kannst. Feste Stellen als Yogalehrer gibt es jedoch leider nicht wie Sand am Meer.

Da der Beruf des Yogalehrers nicht geschützt ist, gibt es auch keine Bezahlung nach festen Tarifen. So ist Yoga ist wohl mehr eine Berufung als ein Beruf, in der du trotz freiem Geist deine Kosten kalkulieren und dich selbst vermarkten musst. Wahrscheinlich sind dir die glücklichen und erfüllten Gesichter deiner Schüler deutlich mehr wert, als ein dick gefülltes Bankkonto.

7. Ist Yogalehrer werden überhaupt das Richtige für mich?

Werde dir zuerst einmal bewusst, warum du überhaupt Yogalehrer werden willst:

  • Soll Yoga wirklich mehr als ein Hobby werden?
  • Liegt es dir am Herzen, anderen dein Wissen zu vermitteln?
  • Möchtest du dich in Zukunft immer weiter mit Yoga auseinandersetzen?
  • Möchtest du anderen Menschen etwas Gutes tun und ihnen helfen?
  • Geht es dir mehr um eine Herzensangelegenheit als um Geld, Erfolg und Ruhm?

Kannst du diese Fragen mit „ja“ beantworten, solltest du dich definitiv für eine Yoga-Ausbildung entscheiden. Wir begleiten dich auf deinem Weg.

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