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Lexikon Yoga Asanas Utthita Parshvakonasana (Der gestreckte seitliche Winkel)

Utthita Parshvakonasana (Der gestreckte seitliche Winkel)

Im Sanskrit heißt utthita = Streckung, parshva = Seite oder Flanke und kona = Winkel.

Diese Haltung ist perfekt für die Öffnung des Brustraumes; sie kräftigt und dehnt die Arm-, Bein- und Fußmuskulatur. Ebenso werden die Bauchmuskulatur und die Taille geformt. Der „Seitliche Winkel“ regt die Verdauung an, massiert die Bauchorgane und lindert auch Ischiasschmerzen. Diese Haltung vergrößert das Lungenvolumen und stärkt den Herzmuskel. Durch die seitliche Streckung werden die Energiebahnen (Meridiane) geöffnet und Energieblockaden gelöst.

Ausführung:

  • Aus dem Samasthiti einen großen Ausfallschritt nach hinten, die Hüfte zur Seite aufdrehen, hinteren Fuß 90 Grad zur Seite
  • Einatmen: Arme zur Seite bis auf Schulterhöhe heben
  • Ausatmen: rechtes Knie stärker beugen – auf 90 Grad; Knie zeigt dabei nicht über die Fußspitze, rechter Unterarm geht auf den rechten Oberschenkel; erweitert kann man auch die Hand neben dem vorderen Fuß auf den Boden ablegen, den linken Arm dann Richtung Decke strecken oder erweitert zum Ohr ziehen, entgegengesetzt zum Fuß

In der Position:

  • Vorderes Knie nach außen drücken
  • Bauchnabel zieht zur Wirbelsäule, Steißbein zieht nach unten
  • Brustraum öffnen
  • Hüfte maximal auf Kniehöhe
  • Uddiyana Bandha setzen
  • Becken öffnen
  • Uddiyana Bandha aktivieren
  • Hinteres Bein strecken
  • Obere Schulter zurückziehen
  • Bauchnabel zieht nach innen
  • Becken drückt nach vorne
  • Außenkante vom Fuß auf den Boden drücken
  • Blick (Drishti) nach oben zur Hand oder zur Decke richten

Positive Wirkungen:

  • Stärkt den Bauchmuskel und formt die Taille
  • Verbessert die Verdauung (massiert die Bauchorgane)
  • Lindert Ischiasschmerzen
  • Stärkt den Herzmuskel
  • Hilft bei der Ausscheidung von Giftstoffen
  • Vergrößert das Lungenvolumen

Hinweise:

  • Die obere Schulter zieht zurück
  • Das Gewicht nicht nur auf das vordere Bein legen
  • Den Arm weit strecken
  • Der Bauchnabel zieht nach innen zur Wirbelsäule
  • Das gebeugte Knie nicht nach innen oder außen fallen lassen, stabil halten
  • Das Becken drückt nach vorne unten

Variationen:

  • Nur eine leichte Beugung, leichte seitliche Öffnung, mit Hilfsmitteln wie mit dem Block arbeiten
  • Als Variationen kann man einen Arm auf den Oberschenkel stützen oder eine Hand innen und den Arm ans Ohr oder eine Hand außen neben den Fuß und den anderen Arm lang nach oben zur Decke
  • Der Blick kann bei Nackenproblemen auch neutral gehalten werden

Kontraindikationen:

  • Bei Kniegelenk- und Fußgelenkproblemen