00Tage: 00Stunden: 00Minuten: 00Sekunden 
Zu den Angeboten
Lexikon Yoga Asanas Matsyasana (Der Fisch)

Matsyasana (Der Fisch)

Im Sanskrit bedeutet matsy = Fisch.

Ausführung:

  • Rückenlage, ein Bein nach dem anderen aufstellen, das Gesäß anheben
  • Die Hände unter das Gesäß legen, Handinnenflächen auf dem Boden
  • Beide Daumen haben Kontakt und die gestreckten Arme liegen unter dem Becken
  • Po auf den Unterarmen ablegen, die Unterarme auch ablegen
  • Mit der Ausatmung: Ellenbogen in den Boden drücken und den Oberkörper aufrichten
  • Brustkorb anheben und die Schultern tief nach hinten nehmen
  • Die Ellenbogen nun noch enger aufstellen
  • Den Kopf nach hinten in den Nacken legen, den Hals lang machen – die „Welt sieht man nun verkehrt“
  • Langsam den Scheitel des Kopfes auf den Boden ablegen
  • Hals und Kinn strecken
  • Langsam wieder zurückkehren, ggf. den Kopf mit der Hand stützen

In der Position:

  • Kopf ist abgelegt
  • Gleichmäßig atmen
  • Füße geschlossen
  • Brust öffnet sich
  • Sanfte Bauchatmung

Positive Wirkungen:

  • Nacken wird gedehnt
  • Mobilisation der Wirbelsäule
  • Öffnet Herz- und Brustraum
  • Stimuliert das Herzchakra
  • Verbessert die Atmung
  • Steht für Liebe, positive Gefühle, gute Laune
  • Löst Verspannungen in der Schulter
  • Stimuliert das Halschakra

Variationen:

  • Klotz oder Ball unter den Rücken legen
  • Ellenbogen auf den Boden und Unterarme ablegen, aber nicht den Oberkörper
  • Nur leicht den Oberkörper heben und nur leicht den Kopf nach hinten nehmen
  • Fortgeschrittene: Fischhaltung mit angehobenen Armen und Beinen; dabei ziehen die Arme und Beine in einer Diagonalen nach oben zur Decke
  • Aus dem Lotussitz heraus nach hinten beugen in den Fisch; Acht geben, falls es Probleme mit den Kniegelenken gibt

Kontraindikationen:

  • Übelkeit und Schwindel
  • Probleme mit der HWS bzw. dem Schulter- und Nackenbereich