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Wie man die Länge seiner Trainingssession optimal bestimmen kann und was die Wissenschaft für Vorgaben macht:

Die optimale Trainingsdauer ist ein heiß diskutiertes Thema. Häufig hört man von einer maximalen Dauer von 60 Minuten, da ab dann die Cortisolspiegel steigen würden und dies Muskelabbau zur Folge hätte. Was wirklich stimmt erfährst du in folgendem Artikel!

Wenn wir ins Fitnessstudio gehen und dort fleißig Gewichte stemmen, setzen wir unseren Körper Stress aus. Immer wiederkehrende, intensive Belastungen sorgen dafür, dass während des Trainings der Cortisolspiegel steigt. Cortisol ist allseits bekannt als Stresshormon, welches katabole, also muskelabbauende, Stoffwechselvorgänge im Körper einleitet.

Der Anstieg von Cortsiol während des Trainings ist jedoch nicht primär von der Dauer, sondern vielmehr von der Intensität und dem Volumen der Trainingseinheit abhängig. Dazu muss man sich nur ein Extrembeispiel vor Augen führen: Ein zweistündiges Training mit insgesamt 5 Sätzen Kniebeugen wird wohl kaum mehr Cortisol produzieren als ein einstündiges Training mit 10 Sätzen Kniebeugen.

Ist Cortisol also völlig irrelevant?

Nein, keineswegs. Jedoch korreliert Cortisol nicht mit der Trainingsdauer an sich, sondern eben mit dem Trainingsumfang. Somit stellt der Anstieg von Cortisol sogar eine Art Indikator für ein „gutes“ Training dar, denn wenn man intensiv genug trainiert hat, wird sich dies am Cortisolspiegel zeigen.

Was heißt das für die Praxis?

Gestalte dein Training so lange, wie du persönlich möchtest. Trödele dabei nicht herum, aber hetze dich auch nicht ab, nur damit deine Cortisolspiegel nicht zu stak ansteigen. Lege den Fokus lieber auf die Trainingsplanung hinsichtlich Volumen und Intensität.

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Quellen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22105707
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8226457


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